
mein erster eindruck von shanghai war, ich bin in beijing im jahre 2004 angekommen. alles war dreckig, alt und abgenutzt. stadt, straßen und menschen waren von solch einer ruhe geprägt, dass man niemals meinen könnte, hier leben 20 millionen menschen. viele einbahnstraßen, "kleine" zweispurige straßen, menschen warten bei rot an der ampel, kaum stau - ein riesen kontrast zu beijing. dieser urig-trashige china-zustand wird bestimmt im jahr 2010 vergangenheit sein: denn zur EXPO wird die ganze stadt, wie beijing zur olympiade, wohl auf vordermann gebracht. da alles so klein, eng und überschaubar ist, bedarf es der unzähligen hochstraßen, die auf mich in ihrer massiven form sehr bedrängend wirken. wunderschön dagegen sind die alten gebäude im französischen kolonialstil, die das stadtbild aufwerten und auf die imposante historie verweisen. ja wie gern wäre ich mal seemann vor 100 jahren, der im hafen von shanghai einläuft und auf erlebnisjagd geht ;)
mit blick auf den pudong allerdings fühlt man sich wie in der zukunft. ich blickte aus dem 32. stockwerk einer bar auf die obligatorische stadtkulisse. riesengroße werbebildschirme - zu wasser und zur luft - treiben durch den raum. ich fühlte mich wie "fry" in futurama, der ins jahr 3000 gebeamt wird.







